Zurück zur Startseite
Français
English
Deutsch
Español
Italiano
Sie befinden sich hier > Startseite > Mitglieder

Nicole MAESTRACCI

Zurück zur StartseiteDiese Seite druckenDiese Seite als PDF-Datei anzeigenDiese Seite zu den Favoriten hinzufügen Text kleiner darstellenText größer darstellen
NICOLE MAESTRACCIAm 12. Februar 2013 vom Präsidenten der Republik zum Mitglied des Verfassungsrates ernannt,

Hat am 14. März 2013 vor dem Präsidenten der Republik den Amtseid geleistet


Geboren am 3. Februar 1951 in Paris (17. Arrondissement)
Ausbildung
  • Befähigungsnachweis zur Ausübung des Anwaltsberufs (CAPA)
  • Hochschuldiplom mit dem Fachgebiet Privatrecht
  • Absolventin der Ecole nationale de la magistrature (ENM), der Hochschule für das Richteramt
Beruflicher Werdegang
  • 1974 – 1977: Rechtsanwältin der Anwaltskammer von Paris
  • 1977 – 1979: Angehende Richterin im Vorbereitungsdienst (Auditeur de justice)
  • 1979 – 1983: Jugendrichterin am Großinstanzgericht von Melun (Departement Seine-et-Marne)
  • 1983 – 1984: Strafvollzugsrichterin am Großinstanzgericht von Paris
  • 1984 – 1987: Leiterin des Referats für die Beteiligung der Gemeinschaft in der Abteilung Strafvollzugsbehörden des Justizministeriums
  • 1987 – 1988: Fachberaterin beim interministeriellen Beauftragten für Verkehrssicherheit (Ministerium für Bau und Raumordnung)
  • 1988 – 1990: Fachberaterin im persönlichen Büro des Justizministers
  • 1991 – 1992: Beamtin im Forschungsausschuss und Beauftragte für die Umstrukturierung der Forschung im Justizministerium
  • 1992 – 1996: Vizepräsidentin des Großinstanzgerichtes von Bobigny (Departement Seine-Saint-Denis)
  • 1996 – 1998: Richterin des Appellationsgerichtshofes von Paris
  • 1998 – 2002: Vorsitzende der interministeriellen Arbeitsgruppe für den Kampf gegen Drogen und die Bekämpfung der Rauschgiftsucht; Hauptberichterstatterin des interministeriellen Ausschusses für den Kampf gegen Drogen und die Bekämpfung der Rauschgiftsucht
  • seit 2003: Senatspräsidentin beim Appellationsgerichtshof von Paris
  • 2003 – 2010: Präsidentin des Großinstanzgerichtes von Melun (Departement Seine-et-Marne)
  • 2004 – 2012: Präsidentin des Nationalen Verbandes der Vereinigungen für die Aufnahme sozial Schwacher und die Wiedereingliederung in die Gesellschaft ( Fédération nationale des associations d'accueil et de réinsertion sociale – FNARS)
  • 2006: Präsidentin des Organisationsausschusses und der Prüfungskommission der öffentlichen Anhörung über die Betreuung von an Psychopathie leidenden Personen (Schirmherrschaft: Hohe Behörde für Gesundheit)
  • seit 2007: Mitglied (für die juristischen Personen, die einen Beitrag für den Kampf gegen soziale Ausgrenzung leisten) des Nationalen Rates für die Bekämpfung der Armut und der sozialen Ausgrenzung
  • 2007: Präsidentin des Organisationsausschusses der Konsenskonferenz über die Obdachlosen
  • 2008: Vorsitzende einer der drei Ausschüsse der Nationalen Konferenz für soziale Eingliederung (Grenelle de l'insertion) unter der Leitung des Hochkommissariats für Solidarität
  • 2009: Mitglied des von Martin Hirsch geleiteten Ausschusses für einen Dialog über die Jugendpolitik
  • 2010: Mitglied des Nationalen Ausschusses für nachhaltige Entwicklung der Nationalen Umweltkonferenz (Grenelle de l'environnement)
  • seit 2011: Erste Präsidentin des Appellationsgerichtshofes von Rouen (Departement Seine-Maritime)
  • 2012: Präsidentin des vom Justizministerium geschaffenen Organisationsausschusses der Konsenskonferenz über die Bekämpfung von Rückfällen
  • seit 2012: Vorsitzende des Verwaltungsrates der nationalen öffentlich-rechtlichen Gesundheitsanstalt von Fresnes
  • Seit 2013 (14. März): Mitglied des Verfassungsrates, vom Präsidenten der Republik (François Hollande) ernanntes Mitglied
Neuere Publikationen
  • La pauvreté : une question politique („Armut: Eine politische Frage“[1]), in Revue Esprits, 2012
  • Le non-recours aux droits : un enjeu qui oblige les acteurs à changer leurs pratiques („Die Nicht-Inanspruchnahme von Rechten: eine Frage, welche die Beteiligten zwingt, ihre Vorgehensweise zu ändern“), in Revue de droit sanitaire et social, Juli 2012
  • Santé publique et tabac („Tabakkonsum und das öffentliche Gesundheitswesen“), in La lettre du Collège de France, Februar 2010
  • L'évolution des politiques publiques de lutte contre la drogue : des aveuglements aux prises de conscience („Die Entwicklung der Drogenbekämpfungspolitik: Von der Verblendung zu einem neuen Bewusstsein“), in Archives de politique criminelle Nr. 31, Oktober 2009
  • Vorwort zu Prison et récidive („Gefängnis und Rückfall“) von Annie Kensey, Armand Colin, 2007
  • Propositions pour une réorganisation de la recherche („Vorschläge zur Neugestaltung der Forschung“), in Quelles perspectives pour la recherche juridique ? („Welche Aussichten für die rechtswissenschaftliche Forschung?“), PUF, 2007
  • Alcool, violence et justice : des liaisons dangereuses et encore mal évaluées („Alkohol, Gewalt und Justiz: gefährliche und noch nicht ausreichend erforschte Verbindungen“), in Revue alcoologie et addictologie, Dezember 2006
  • Le malaise du travail social („Das Unbehagen der Sozialarbeiter“), in La France invisible, La découverte, 2006
  • La prise en charge des psychopathes (« Die Betreuung von Psychopathen »), Bericht der öffentlichen Anhörung, Haute Autorité de Santé (Hohe Behörde für Gesundheit), 2005
  • Les drogues („Drogen“), PUF, collection Que sais-je ?, 2005
  • Les mécomptes de la drogue („Die Enttäuschung durch die Drogen“), in Revue Projet, September 2004
  • Drogue et toxicomanie : quelle politique ? („Drogen und Rauschgiftsucht: Welche Politik?“), in Revue Esprit, 2001
  • Une nouvelle approche des conduites addictives („Eine neue Herangehensweise an Suchtverhalten“), in Revue d'épidémiologie et de santé publique, 1999
  • Drogue et prévention des dépendances : une nouvelle approche („Drogen und Prävention von Abhängigkeit: Eine neue Betrachtungsweise“), in Actualité et dossier en santé publique, 1999


[1] Anmerkung: Die deutsche Übersetzung der Titel der Publikationen dient lediglich als Hinweis.