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Michel CHARASSE

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D

Am 25. Februar 2010 vom Präsidenten der Republik zum Mitglied des Verfassungsrates ernannt
Hat am 12. März 2010 vor dem Präsidenten der Republik den Amtseid geleistet

Geboren am 8. Juli 1941 in Chamalières (Departement Puy-de-Dôme)

Ausbildung
  • Inhaber einer licence in Rechtswissenschaften
  • Inhaber eines Diploms des Pariser Instituts für politische Studien (Institut d'études politiques de Paris)
Beruflicher Werdegang
  • 1962: Eintritt in die Partei SFIO (Section française de l'Internationale ouvrière – Französische Sektion der Arbeiter-Internationale)
  • 1964 (Februar) – 1965 (Juli): Beauftragter (in der Abteilung für landwirtschaftliche Erzeugnisse) bei der Leitstelle für den Außenhandel
  • 1964 (Oktober) – 1964 (November): Angestellter in der Presseabteilung des Unternehmens Sopexa
  • 1965 – 1981: Regierungsrat (attaché d'administration centrale) und später (1976) Oberregierungsrat (attaché principal) im Ministerium für Wirtschaft und Finanzen; zeitweise Versetzung zur städtischen Agglomeration Lille von 1973 bis 1981
  • 1967 – 1981: Stellvertretender Generalsekretär der Fraktion der demokratischen und sozialistischen Linken (Fédération de la gauche démocrate et socialiste – FGDS) (1967 – 1969) und später der Sozialistischen Fraktion in der Nationalversammlung; Spezialist für Fragen des Verfassungsrechts, des parlamentarischen Verfahrens und des öffentlichen Finanzwesens
  • 1968: Kandidat bei den Wahlen zur Nationalversammlung (Wahlkreis im Departement Puy-de-Dôme)
  • 1973: Kandidat (PS) bei den Wahlen zur Nationalversammlung (Wahlkreis im Departement Haute-Loire) 1976: Oberregierungsrat im Ministerium für Wirtschaft und Finanzen
  • seit 1977 (März): Bürgermeister (Sozialisten (Parti socialiste – PS) und später Parteilos / unabhängige Linke (Divers Gauche (DVG)) von Puy-Guillaume (Departement Puy-de-Dôme)
  • 1978 – 2001: Generalsekretär der Vereinigung der Bürgermeister des Departements Puy-de-Dôme
  • 1979 – 1986: Mitglied des Rates der Universität Clermont I 1979 – 1987 (Februar): Mitglied des Regionalrates der Region Auvergne (PS); Hauptberichterstatter für Haushaltsfragen des Regionalrates der Region Auvergne (1979-1986)
  • 1980 – 1995: Stellvertretendes Mitglied des Ausschusses für Gemeindefinanzen
  • seit 1995: Ordentliches Mitglied des Ausschusses für Gemeindefinanzen
  • 1981 (25. Mai): Berater beim Generalsekretär des Präsidialamtes der Republik (Pierre Bérégovoy)
  • 1981 (28. Oktober) – 1988 (Juni): Senator für das Departement Puy-de-Dôme an Stelle des zurückgetretenen Senators Roger Quillot; Rücktritt von diesem Amt im Juni 1988 wegen Ernennung zum Minister
  • 1982 (Juli) – 1995 (Mai): Berater beim Präsidenten der Republik (François Mitterrand)
  • 1983 (25. September): Wahl zum Senator (PS) für das Departement Puy-de-Dôme
  • 1986 (16. März): Wiederwahl zum Mitglied des Regionalrates der Region Auvergne (Viertplatzierter auf der PS-Liste im Departement Puy-de-Dôme)
  • 1988 (März): Bevollmächtigter für François Mitterrand im Präsidentschaftswahlkampf
  • 1988 (28. Juni) – 1991 (16. Mai): Dem Staatsminister für Wirtschaft, Finanzen und Haushalt (Pierre Bérégovoy) beigeordneter Minister, zuständig für den Haushalt (Regierung Rocard II)
  • seit 1988 (25. September): Mitglied (PS und später DVG) des Rates des Departements Puy-de-Dôme, Wahlbezirk Châteldon
  • 1988 (Oktober) – 1992 (März): Stellvertretender Vorsitzender des Rates des Departements Puy-de-Dôme
  • 1989 (12. März): Wiederwahl zum Bürgermeister (PS) von Puy-Guillaume (Departement Puy-de-Dôme), Mitglied des Lenkungsausschusses der Vereinigung der Bürgermeister Frankreichs (Association des maires de France)
  • 1991 (16. Mai) – 1992 (2. April): Dem Staatsminister für Wirtschaft, Finanzen und Haushalt (Pierre Bérégovoy) beigeordneter Minister, zuständig für den Haushalt (Regierung Edith Cresson)
  • 1992 (22. März) – 1992 (31. März): Wiederwahl zum Mitglied des Regionalrates der Region Auvergne; Kandidatur für den Vorsitz des Regionalrates; Rücktritt aus dem Regionalrat
  • 1992 (2. April) – 1992 (2. Oktober): Haushaltsminister (Regierung Pierre Bérégovoy)
  • 1992 (13. Mai): Versetzung in den Ruhestand als Oberregierungsrat
  • seit 1992 (27. September): Wiederwahl zum Senator (PS und später Rassemblement démocratique et social européen – RDSE) für das Departement Puy-de-Dôme
  • 1992 (September) – 1996 (Januar): Erster Stellvertretender Vorsitzender der Vereinigung der Bürgermeister Frankreichs
  • 1992 (Oktober) – 2005 (14. Juni): Sonderberichterstatter für den Haushalt der Öffentlichen Entwicklungszusammenarbeit
  • 1992 (Dezember): Mitglied des Forschungsfonds für die Dezentralisierung
  • 1992 – 2000: Mitglied des Lenkungsausschusses des Fonds für Unterstützung und Zusammenarbeit (Fonds d'aide et de coopération)
  • seit 1992: Stellvertretendes Mitglied und (seit 2007) ordentliches Mitglied des Aufsichtsrates und später des Vorstandes der Französischen Entwicklungshilfe-Agentur (Agence française de développement – AFD)
  • 1993 (April): Angliederung an die Sozialistische Fraktion im Senat
  • 1993 (November): Wiedereintritt in die Sozialistische Fraktion im Senat
  • 1994 (20 März): Wiederwahl zum Mitglied (PS) des Rates des Departements Puy-de-Dôme, Wahlbezirk Châteldon
  • 1995 (11. Juni): Wiederwahl, im ersten Wahlgang, zum Bürgermeister (PS) von Puy-Guillaume (Departement Puy-de-Dôme)
  • 1995 (4. Oktober) – 1998 (6. Oktober): Schriftführer des Senats
  • 1996 (17. Januar) – 1998 (November): Stellvertretender Vorsitzender der Vereinigung der Bürgermeister Frankreichs, zuständig für Fragen der Dezentralisierung und der Reform des Staates
  • 1996 (Oktober) – 1998 (Oktober): Stellvertretender Vorsitzender des Parlamentarischen Amtes für die Bewertung der öffentlichen Politiken
  • seit 1996: Gründer und (seit 2003) Vizepräsident des Institut François Mitterrand
  • 1998 (März) – 2001 (März): Vizepräsident (PS) des Rates des Departments Puy-de-Dôme
  • 1998 (März) – 2001 (März): Vorsitzender (PS) des Ausschusses für Allgemeine Verwaltung des Rates des Departements Puy-de-Dôme
  • 1998 (November) – 2008: Schatzmeister der Vereinigung der Bürgermeister Frankreichs
  • 1999 (10. November) – 2003 (28. Januar): Mitglied des Hohen Rates für die Internationale Entwicklungszusammenarbeit (Haut conseil de la coopération internationale – HCI); als anerkannter Fachmann auf dem Gebiet der Entwicklungshilfe und der kulturellen, wissenschaftlichen und technischen Zusammenarbeit zum Mitglied ernannt
  • 2000 (20. Juni) – 2002 (Juni): Stellvertretender Vorsitzender des Ausschusses des Senats für die Bewertung der öffentlichen Politiken
  • 2000 – 2003: Mitglied des Hohen Rates für die Internationale Entwicklungszusammenarbeit
  • 2001 (11. März): Wiederwahl, im ersten Wahlgang, zum Mitglied (PS) des Rates des Departements Puy-de-Dôme, Wahlbezirk Châteldon
  • 2001 (März): Wiederwahl zum Bürgermeister (PS) von Puy-Guillaume (Departement Puy-de-Dôme)
  • 2001 (30. Juli) – 2004 (23. Dezember): Ordentliches Mitglied (als Vertreter der Gemeinden) der Beratungskommission für die Bewertung der mit der Übertragung von Zuständigkeiten verbundenen Belastungen (commission consultative sur l'évaluation des charges résultant des transferts de compétences)
  • 2001 (3. Oktober) – 2004 (6. Oktober): Quästor im Präsidium des Senats
  • 2001 (23. November): Wiederwahl zum Schatzmeister der Vereinigung der Bürgermeister Frankreichs
  • seit 2001: Vorsitzender der Vereinigung der Bürgermeister Frankreichs
  • seit 2001: Mitglied des Beratungsbeirates des Fonds für Hilfe und Zusammenarbeit Fonds de solidarité prioritaire des Außenministeriums
  • 2004 (26. Oktober) – 2008 (September): Stellvertretender Richter des Hohen Gerichtshofes
  • 2004 (18. November): Wiederwahl zum Schatzmeister der Vereinigung der Bürgermeister Frankreichs
  • 2005 (16. Februar): Sonderberichterstatter des Haushaltskontrollbeirats für die den Überseegebieten im Pazifik (Französische-Polynesien, Neukaledonien) und Vanuatu bereitgestellten Hilfsmittel
  • seit Februar 2005: Mitglied der Beratungskommission für die Bewertung der Belastungen des Ausschusses für Gemeindefinanzen (commission consultative sur l'évaluation des charges au Comité des finances locales)
  • seit 2005 (14. Juni): Sonderberichterstatter für den Haushalt für den Bereich der Öffentlichen Entwicklungszusammenarbeit
  • 2005 (14. Juni) – 2008 (16. Oktober): Sonderberichterstatter für den Haushalt für den Bereich der internationalen Währungsabkommen und der Darlehen an ausländische Staaten
  • 2006 (8. Februar): Sonderberichterstatter für die Kontrolle des Haushalts der Französischen Organisation zur Förderung von Kunst und Kultur (Association française d'action artistique – AFAA), die Kontrolle der Mittel für Zusammenarbeit in den Großen Antillen und die Kontrolle der Schuldenerlasse, welche über Konten der COFACE abgewickelt werden
  • seit 2006 (12. April): Mitglied des Beratungsbeirates der Nationalen Domäne von Chambord
  • seit 2008: Stellvertretender Vorsitzender der Beratungskommission für die Normenfolgenabschätzung (Commission consultative d'évaluation des normes)
  • 2008 (9 März): Wiederwahl, im ersten Wahlgang, zum Mitglied (PS) des Rates des Departements Puy-de-Dôme, Wahlbezirk Châteldon
  • 2008 (März): Wiederwahl zum Bürgermeister (PS) von Puy-Guillaume (Departement Puy-de-Dôme)
  • 2008 (Mai): Ausschluss aus der Sozialistischen Partei
  • 2008 (3. Juni): Beitritt zur Fraktion der RDSE im Senat
  • seit 2009: Vorsitzender des Gemeindeverbandes (Syndicat intercommunal à vocations multiples – SIVOM) des Bezirks von Châteldon
  • seit 2009 (16. Dezember): Mitglied des Ausschusses für die Berufsordnung des Senats
  • 2010 (3. Februar): Sonderberichterstatter für die Kontrolle des Haushalts des Zentrums für internationalen Austausch (Centre français pour l'accueil et les échanges internationaux – EGIDE)
  • seit 2010 (11. März): Mitglied des Verfassungsrates, vom Präsidenten der Republik (Nicolas Sarkozy) ernanntes Mitglied

Orden und Auszeichnungen
  • Ritter der Ehrenlegion (2011)

Publikationen
  • 55, rue du Faubourg-Saint-Honoré: entretiens avec Robert Schneider („55, rue du Faubourg-Saint-Honoré : Gespräche mit Robert Schneider“ ), Paris, Grasset, 1996
  • Pensées, répliques et anecdotes de François Mitterrand („François Mitterrand: Denken, Antworten und Anekdoten“), Paris, Cherche-Midi, 1997 (Neuauflage 2006)