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Claire BAZY MALAURIE

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D
© Conseil constitutionnel
Am 31. August 2010 vom Präsidenten der Nationalversammlung zum Mitglied des Verfassungsrates ernannt
Hat am 7. September 2010 vor dem Präsidenten der Republik den Amtseid geleistet

Geboren am 14. April 1949 in Paris (18. Arrondissement)

Ausbildung
  • Inhaberin eines Diploms des Pariser Instituts für politische Studien (Institut d'études politiques de Paris)
  • Magister in Rechtswissenschaften
  • Inhaberin eines Zeugnisses für die Russische Sprache der Ecole nationale des langues orientales vivantes
  • Inhaberin einer licence für Russische Sprache
  • Ehemalige Studentin der Ecole nationale d'administration (ENA), der Hochschule für Beamte des höheren Dienstes (Jahrgang „Voltaire“)

Beruflicher Werdegang
  • 1972: Beauftragte in der Rechtsabteilung von Gaz de France
  • 1972 – 1976: Beigeordnete Handelsattachée bei der französischen Botschaft in Moskau (UdSSR)
  • 1976 – 1977: Mitarbeiterin der Abteilung für Außenhandelsbeziehungen des Finanzministeriums (Direction des relations économiques extérieures – DREE)
  • 1978 – 1980: Studentin an der Ecole nationale d'administration (ENA)
  • 1980: Auditor (Auditeur) beim Rechnungshof
  • 1984: Mitglied des Rechnungshofes (mit der Amtsbezeichnung Conseiller référendaire)
  • 1985 – 1987: Beauftragte bei der für Raumordnung zuständigen Délégation interministérielle à l'aménagement du territoire et à l'attractivité régionale (DATAR), zuständig in finanziellen und interministeriellen Angelegenheiten
  • 1987 – 1990: Direktorin bei der DATAR
  • 1990 – 1994: Mitglied des Rechnungshofes (mit der Amtsbezeichnung Conseiller référendaire de 1ère classe)
  • 1991 – 1994: Beigeordnete Berichterstatterin beim Verfassungsrat
  • 1991 – 1994: Beauftragte beim Vorsitzenden der Nationalen Stiftung für Bluttransfusion (Fondation nationale de la transfusion sanguine) und später Vorsitzende der mit der Abwicklung dieser Stiftung betrauten Kommission
  • 1994 – 1995: Abteilungsleiterin (Finanzen und allgemeine Verwaltung) im Ministerium für Infrastruktur, Verkehr und Tourismus
  • 1995 – 1998: Abteilungsleiterin für das Krankenhauswesen im Ministerium für Gesundheit und Soziales
  • 1998 – 2010: Hauptrichterin mit der Amtsbezeichnung conseiller maître (1998) und Senatsvorsitzende (seit 2006) beim Rechnungshof
  • 2002 – 2010: Berichterstatterin der Öffentlichkeits und Programmabteilung des Rechnungshofes
  • 1998 – 2005: Berichterstatterin beim Gericht für Budget und Finanzdisziplin
  • 1999 – 2002: Mitglied der Kommission für die Entschädigung der Opfer von Enteignungen aufgrund der antisemitischen Gesetzgebung während der Okkupationszeit
  • 2000 – 2004: Mitglied des Nationalen Komitees zur Evaluierung der öffentlichen Einrichtungen wissenschaftlichen, kulturellen und berufsbildenden Charakters (Comité national d'évaluation des établissements publics à caractère scientifique, culturel et professionnel – CNÉ)
  • 2001 – 2008: Vorsitzende des Vorstands der Verwaltungsschule Institut régional d'administration (IRA) von Metz
  • 2008 – 2010: Vorsitzende des Ausschusses zur Kontrolle bei der Umsetzung des Gesetzes über die Rechte und Pflichten der Hochschulen
  • 2009: Mediatorin für den Dialog mit den Universitäten bezüglich des Dekrets zur Änderung der Rechtsstellung der Hochschullehrer
  • 2010: Mitglied der Arbeitsgruppe unter der Leitung von Michel Camdessus mit der Aufgabe, Vorschläge für die Einführung einer Regelung für das Gleichgewicht des öffentlichen Haushalts zu erarbeiten
  • Seit 2010 (7. September): Mitglied des Verfassungsrates, vom Präsidenten der Nationalversammlung (Bernard Accoyer) ernanntes Mitglied

Orden und Auszeichnungen
  • Offizier der Ehrenlegion (13. Juli 2009)
  • Offizier des Nationalen Verdienstordens (14. November 2005)
  • Ritter des Verdienstordens für Landwirtschaft
  • Ritter des Ordre des Palmes académiques
Publikationen
  • Comptes et mécomptes de l'Etat, 1807 – 2007, le bicentenaire de la Cour des comptes („1807 – 2007: 200 Jahre Rechnungshof; Rechnungen und Rechenfehler des Staates“) (Hrsg.), Paris, Albin Michel, 2008